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EU als internationales Mediator-Forschungsnetzwerk

Das EUaIM-Verbundforschungsnetzwerk möchte eine Plattform schaffen, auf der neue Erkenntnisse über die Rolle der EU in der internationalen Krise durch Mediation gewonnen werden können.

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Mediationsprofil

Das Verbundforschungsnetzwerk EU als Internationaler Vermittler (EUaIM) möchte eine Plattform schaffen, auf der durch Mediation neue Erkenntnisse über die Rolle der EU in der internationalen Krise gewonnen werden können. Während Mediation eine wichtige Rolle in der Konfliktanalysetheorie spielt, ist ihre Untersuchung in der Wissenschaft über die internationale Rolle der Europäischen Union noch im Entstehen begriffen.

Zwischen den etablierten Studien zur Konfliktvermittlung (basierend auf Konfliktstudien) und der Außen- und Sicherheitspolitik der EU (basierend auf Sicherheitsstudien) besteht eine Forschungslücke. Während die EU häufig die Sprache der Mediation als Schlüsselkomponente ihrer externen Verpflichtungen zum politischen Dialog verwendet, mangelt es an systematischem Engagement in der Frage der EU-Mediation. Dieses Netzwerk versucht, das umfassendere Korpus an Verständnis für Mediation als ersten Schritt zur Untersuchung der sich entwickelnden Rolle der EU als Vermittler und als Bestandteil ihrer umfassenderen Außen- und Sicherheitspolitik zusammenzuführen.

Grundsätzlich hoffen wir, dass dieses Netzwerk durch eine Reihe von Treffen und Verbreitungsveranstaltungen die Grundlage für die Entwicklung und Verfeinerung einer Forschungsagenda bildet, die darauf abzielt, den Ort der Mediation innerhalb des Krisenmanagementansatzes der EU zu bewerten und die Fähigkeit der EU zur Friedensvermittlung zu theoretisieren.

Das Netzwerk zielt ferner darauf ab, die etablierten Forschungsergebnisse zur Konfliktanalyse in außen- und sicherheitspolitische Studien der EU zu integrieren. Das Netzwerk ermöglicht den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Kollegen mit Hintergrund in Konfliktstudien, die die Mediation und ihre Dynamik verstehen wollen, und solchen, die Maßnahmen der EU berücksichtigen möchten. Eine Hauptaufgabe dieses Netzwerks besteht darin, durch unsere Forschungstreffen konzeptionelle Klarheit zu schaffen und theoretische Verfeinerungen der Vermittlungsrollen der EU zu entwickeln. Das Netzwerk wird gemeinsam von koordiniert Toni Haastrup Richard Whitman (University of Kent) und Arne Niemann Julian Bergmann (Universität Mainz).

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